Donnerstag, 1. September 2011

Suni Study Tour 2011 die zweite

Auf geht`s zur neuen Study Tour 2011.

Julia, Mareike, Samara, Patrick, Christian, Sophia, Christina, Inga, Nadine und Barbara machen sich in zwei Wochen auf zu einer Reise durch die Weiten Namibias.

Mehr dazu gibt es es hier während des Studienreise hier zu lesen :-).

Liebe Grüße und bis bald

Barbara

Suni Study Tour 2011

Eine tolle Study Tour mit vielen Abenteuern liegt hinter uns.

Hier ein paar Eindrücke:




















Donnerstag, 24. Februar 2011

Neues von der Nossob Primary School (Jenny)

Am Montag begann mein Abenteuer an der Nossob Primary School in Witvlei. Der erste Tag war sehr ruhig, unterrichten musste ich noch nicht. Strenges Ausruhen wurde mir "befohlen". Mein Zimmer ist vollkommen in Ordnung und somit auch zum Ausruhen geeignet. Viel mit Ausruhen war allerdings nicht. Puenktlich zum Schulschluss standen Kinder bei mir vor der Tuer und wollten natuerlich wissen, wer die "Neue" ist. Haut und lange Haare anfassen. Haendchen halten und und und.
Die letzten Tage waren dann schon etwas Spannender. Ich durfte Sport unterrichten (auch wennich erst seit gestern einen festen Stundenplan habe). Mit der ersten und zweiten Klasse habe ich kleine Minispiele wie Kettenfangen etc. gespielt. Den Klassen 6 und 7 haben ich bereits etwas "Handball" beibringen koennen! Die Kinder sind super interessiert und es macht wirklich Spass.
Auch die Lehrer sind nett und hilfsbereit, das Kuechenpersonal sorgt dafuer, dass ich genug esse. Also alles super. Aber auch anstrengend, abends falle ich wirklich hundemuede ins Bett! Die letzten Tage war ich alleine an der Schule und dann kann es gerade abends, wenn die Kinder im Bett liegen, schon einmal etwas einsam werden. Deswegen freue ich mich umso mehr, dass die anderen beiden Freiwilligen heute zurueckkommen. Am meisten haben mir in dieser Woche allerdings doch die vier anderen Verrueckten von der Study Tour gefehlt. Keine Toilettengespraeche, kein r 5cm + x, niemand der sich irgendeinen bloeden Spruch bringt. Dieses Wochenende ist Reunion der Gruppe im Hereroland. Kann nur gut werden!

Gestern Nacht war ich bei Barbara und Domi in Tsjaka. Barbara ist der female King des Tages, weil sie die groesste Ueberraschung fuer Domi hatte: MICH! Haha!

Also mir geht es gut und es macht wirklich unheimlichen Spass an der Schule. Nur dieses "teacher, teacher!" nervt etwas ;)

Liebe Gruesse an alle in Deutschland. Hoffentlich friert ihr nicht zu sehr!

Jenny

Achja: ich weiss natuerlich, dass ein female King eine Queen ist. Warum dann doch female King da steht? Fragt Marius....

Mittwoch, 23. Februar 2011

r5cm+x

Neues aus Namibia.

Die erste Woche der Suni Study Tour ist zu Ende und fuer alle Teilnehmer hiess es gestern "Taschen-Packen" und ab ins Schulprojekt.
Gerne haetten wir ein paar Fotos hochgeladen, aber leider will die Technik in der Kalahariwueste nicht mitspielen.


Kennenlernen:

Am Sonntag trafen wir uns alle zum ersten Mal in Joes Beerhouse in Windhoek, der Hauptstadt Namibias und machten uns Montag Morgen auf den Weg nach Swakopmund, an den Atlantischen Ozean. Nachmittags gab es eine spannende Tour durch das Township Mondesa, bei der auch Khoekhoegowab-Sprechen geuebt wurde.
Nachdem Jenny sich als Frau mit der kleinsten Blase outete, Marius die lokale Damenwelt beleidigte, Domi ihr eigenes Gewicht in Form von Kindern tragen konnte, Christian es schaffte Feuer zu machen (!!!) und Barbara die ersten Bier besorgte, war Abends klar:
Hier haben sich die fuenf Richtigen gefunden :-).

Unser offizielles Tourthema war schnell gefunden und wir fiehlen nach einem langen und lustigen Abend in der Namibwueste in die Federn.


Koenig des Tages:

Sandboarden, Strand und ein freier Nachmittag standen auf dem Programm unseres naechsten Tages. Der Ausblick von der Spitze der Duenen war grandios, die Spruenge ueber die Sprungschanze noch verbesserungsfaehig und der ein oder andere schaffte es kaum wieder hinauf :-).
Koenig des Tages wurde ohne Widerspruch Marius, der mit seinem Board immer wieder gelassen die Duenen hinaufschlenderte und grandiose 72km schnell hinunterflitzte. Da zeigt sich, dass Kontakthuepfen eben doch der haertere Sport ist.


Kuh,Kuh,Kuh,Kuh,Kuh ...

Fast 8 Stunden fuhren wir am dritten Tag bis wir Etoscha, den groessten Nationalpark Namibias erreichten. Jenny manoevrierte uns dabei gekonnt ueber die Schotterpisten. Dank Kinderbelustigung (neuer Tageskoenig wurde Christian) verging die Zeit wie im Fluge und kaum hatten wir den Park erreicht waelzte sich ein Nashorn in einem Wasserloch. Auf unserem ersten "Gamedrive" hatten wir das grosse Glueck Oryxantilopen, Zebras, Trappen, Strausse und dutzende von Springboecken zu sehen. Thematisch passend graste die Herde neben einem Dixiklo in der Etoscha-Pfanne.
Nachts wurden Jenny und Barbara dann vom Regen uberrascht, Schakale leerte die Muelleimer und umlagerten Barbaras Moskitozelt und die Nachtgeraeusche belustigten den Zeltplatz.


Isolationszelte:

Erst Domi, dann Marius und dann Christian mussten eine Pause einlegen, weil ihre Maegen nicht den afrikanischen Verhaeltnissen angepasst waren. (Wobei Christian auch in Deutschland von 2kg Stockbrot Bauchweh bekommen haette.)
Daher legten wir einige Strecken in den Nationalparks nur zu dritt oder viert zurueck und hatten mit Loewen, Giraffenherden, Kudus, Impalas, Erdhoernchen, Mangusen, Steinboeckchen und Elefantenkot eine tolle Motivauswahl. Abends hiess es dann: Fussballspielen um den Koenigstitel ... und der grosse Test "Namibia gegen Deutschland" wurde von Deutschland (Domi) gewonnen.


Bikini, Sonnenbrille, Kekse, Isomatte, Taschenmesser, Sonnencreme, Stirnlampe ...

Man betrachte erst das Wasserloch, dann gehe man es ab und stelle seine Tiefe fest, lade dann den Nissan 4x4 aus und fahre dann je nach Bodenbelag langsam oder schnell hindurch.
Christian bewaeltigte erfolgreich unser erstes Wasserloch auf den Weg zu unserem zweiten Nationalpark. Ein Glueck, dass wir uns auf unseren Strecken nicht zu schade waren "Wer bin ich?" und "Ich packe meinen Koffer" zu spielen und uns dem deutschen Radiosender zu widmeten. (Wir gehen nicht weg Hassan!) Erschreckend war, dass Barbara und Christian mitsingen konnten.
Wir stiegen spaeter auf den Waterberg, genossen die Ausssicht auf das umliegende Land und seine Raupen und Kaefer und hatten unser erstes grosses Festmal mit Salat und Putensteak am Rande der rot leuchtenden Klippen zusammen mit einem Dikdik-Paerchen.


Flugzeuge

Die letzte grosse Fahrt fuehrte uns (mit Tageskoenigin Domi) nach Tsjaka.
Vom gruenen Waterberg in die dornige Kalahariwueste.

Hier war unsere Unterkunft im Komeho Entwicklungshilfezentrum in Tsjaka. Der erste Besuch im Schuelerheim loeste Begeisterungsstuerme aus und die erste Nacht auf einer richtigen Matratze entlastete den Ruecken. Und endlich hatten es auch Marius Flugzeuge nach einer dreistuendigen Zollkontrolle geschafft und landeten sicher in seinen Armen.
Abends machten wir die Wuestendisco "zur gebrochenen Huefte" unsicher, (wobei Christian den ersten Heiratsantrag bekam) und goennten uns ein Bier unter den Sternen der Kalahari.


Ausschlafen

Jenny, Barbara und Christian kauften in Gobabis ein und besuchten ein Wuestengestueht waehrend Domi und Marius den Luxus eines freien Morgens genossen. Nachmittags wuschen wir dann auch erstmals unsere (stinkenden) Klamotten und Margreth zeigte uns ihr Zuhause in einer Wellblechhuette im Dorf. Die erste Anfrage fuer Jenny wurde ausgeschlagen und auch Domi wurde nicht an einen alten Rinderzuechter verkauft.
Es war der letzte Abend zusammen und wir waren alle ein bisschen traurig, dass es bald auseinander gehen wuerde.


Abschied

Am Montag war es dann soweit. Domi ging um halb sieben zur Mphe Thuto Schule und ihren Vorschuelern in Tsjaka. Jenny wurde von den anderen um 11 Uhr an der Nossob Schule und ihrem Handballprojekt in Witvlei abgesetzt. Marius und Christian erreichten Otjiyarwa und die Morukutu Schule gegen drei Uhr Nachmittags und auch Barbara kam zum Sonnenuntergang an ihrer Schule, Nahe der botswanischen Grenze in Eiseb an.

Jetzt beginnt der zweite Teil der Suni Study Tour. Jeder Teilnehmer arbeitet in seinem Projekt an seiner Schule. Viel Arbeit liegt vor uns und wir freuen uns alle sehr auf unsere Aufgaben. Wir werden viel lernen und sind auf uns alleine gestellt (zumindest die Maedels).

Liebe Gruesse an alle Freunde und Familien nach Deutschland :-)


Barbara

Ach so ... was es mit dem "r5cm+x" auf sich hat?
Das kann euch Marius naechstes Mal erklaehren :-)

Montag, 31. Januar 2011

Los geht's !

Los geht's!

Christian Paech, Marius Klinkner, Dominique Engel, Jenny Rozeboom und Barbara Scharfbillig machen sich in wenigen Tagen erneut auf den Weg nach Namibia. Drei Wochen dauert die Studienreise durch Namibia.

Jenny wird an der Nossob Primary School ein Handball- und Sportprojekt durchführen.
Domi wird an der Mphe Thuto Primary School zusammen mit den Vorschulkindern ein Wandbild erarbeiten. Christian führt zusammen mit Schülern der Morukutu Grundschule ein Projekt zum Thema "Geld und Banken" durch und Marius wird an der gleichen Schule zusammen mit den Schülern Modellflugzeuge bauen. Barbara betreut die Freiwilligen vor Ort und plant die Renovierung der Mphe Thuto Vorschulklasse und des Eiseb Schülerheims.

Fünf tolle Projekte, auf die sich nicht nur die Schüler und Lehrer in Namibia sondern natürlich auch die Teilnehmer sehr freuen.

Wie es den Teilnehmern geht und was in den Projekten passiert erfahrt ihr über diesen Block.

Los geht's am 14. Februar.

Wir freuen uns !!!

Montag, 12. Juli 2010

Suni Study Tour 2011

Nächste Suni Study Tour

Im Februar 2011 findet die nächste Suni Study Tour statt.



Die Suni Study Tour ist eine Studienreise. Wir erleben Namibia, lernen verschiedene Hilfsorganisationen kennen und tragen zu einem interkulturellen Austausch bei. Die Suni Study Tour eignet sich besonders für Personen die bisher noch keine Erfahrungen im südlichen Afrika gesammelt haben. Die Tour wird von Barbara Scharfbillig geleitet und ermöglicht einmalige Erlebnisse in Namibia.

Mehr Informationen unter

http://www.suni-ev.de/projekt_studytour.htm

Liebe Grüße

Montag, 15. März 2010

Als Mathe- und Kunstlehrer an der Morukutu Primary School

Die Zeit als Lehrer an der Morukutu Primary School für Thomas Greis und Christoph Pauli ist zu Ende. Während der beiden Wochen an der Schule unterrichteten sie in den Fächern Mathematik (mit Klasse 7) und Kunst (mit Klasse 6).

Vermessungsprojekt:
Im Mathe-Unterricht lernten die Schüler den Einsatz von Maßbändern und konnten ihre Schule und den Sportplatz vermessen. Mit den gesammelten Informationen lernten sie den praxisnahen Gebrauch von Flächenberechnung, um dann am Ende einen Grundgriss für ihr eigenes Haus zu entwerfen und zu berechnen.

Photoprojekt:
Im Kunstunterricht fand ein Photoprojekt statt. Hierzu wurde jedem Kind der 6. Klasse eine Einweg-Photokamera ausgehändigt. Die Schüler sollten als Photographen ihre Umgebung wahrnehmen und die Eindrücke ihres Alltags dokumentieren. Die entstandenen Photos werden später in einem Photobuch verwendet.

Erste Eindrücke der insgesamt ca. 500 entstanden Photos sind hier zu sehen: